Was macht ein Physiotherapeut? Aufgaben und Ausbildungsziel
Aktualisiert am 25.10.2026

Was das Gesetz sagt
§ 8 MPhG beschreibt das Ausbildungsziel. Die Ausbildung soll dazu befähigen, durch Anwenden geeigneter Verfahren der Physiotherapie
- in Prävention, kurativer Medizin, Rehabilitation und im Kurwesen
- Hilfen zu geben zur Entwicklung, zum Erhalt oder zur Wiederherstellung aller Funktionen im somatischen und psychischen Bereich, und
- bei nicht rückbildungsfähigen Körperbehinderungen Ersatzfunktionen zu schulen.
Woran man das im Unterricht sieht
Die Fächer in Anlage 1 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung spiegeln das wider. Die größten Blöcke sind Krankengymnastische Behandlungstechniken (500 Stunden) und die Methodische Anwendung der Physiotherapie in den medizinischen Fachgebieten (700 Stunden). Dazu kommen Befund- und Untersuchungstechniken (100 Stunden), Massagetherapie (150 Stunden) sowie Elektro-, Licht-, Strahlentherapie und Hydro-/Balneotherapie (je 60 Stunden). Alle Fächer
Wo man arbeitet
Das Gesetz nennt Prävention, Kuration, Rehabilitation und Kurwesen als Felder. Gehälter nach Arbeitgeber unterscheiden sich: Gehalt. Zahlen zur Nachfrage: Arbeitsmarkt.
Quellen (2)
- Masseur- und Physiotherapeutengesetz (MPhG), Bundesministerium der Justiz (Abruf 24.10.2026)
- PhysTh-APrV Anlage 1 (Stundenverteilung Unterricht und praktische Ausbildung), Bundesministerium der Justiz (Abruf 25.10.2026)