Fortbildungen nach der Ausbildung: Zertifikate im Überblick

Aktualisiert am 25.10.2026

Physiotherapeutinnen üben in einem Fortbildungskurs eine manuelle Technik

Zertifikatspositionen ermöglichen es Praxen, bestimmte Leistungen mit den gesetzlichen Krankenkassen abzurechnen. Welche Anforderungen gelten, regelt die Anlage 7 zum Vertrag nach § 125 Abs. 1 SGB V (GKV-Spitzenverband und Verbände).

Aktueller Stand

  • Die Neufassung vom 13.04.2026 gilt ab dem 01.06.2026.
  • Neu geregelt wurden Manuelle Lymphdrainage (MLD), Manuelle Therapie und KG-Gerät.
  • Neu ist die Zertifikatsposition KPE (Komplexe Physikalische Entstauungstherapie).
  • Für KG-ZNS gilt weiter die Fassung vom 21.07.2021.

Geld

Ob ein Kurs vom Aufstiegs-BAföG gefördert wird, hängt vom Einzelfall ab; typische Zertifikatskurse fallen nach dem Wortlaut voraussichtlich nicht darunter.

Reform

Laut Fachpresse sollen künftig Zertifikatsinhalte in die Ausbildung wandern. Das ist nicht beschlossen, siehe Reform.

Einzelne Zertifikate: Manuelle Therapie · Manuelle Lymphdrainage und KPE · KG-Gerät · KG-ZNS

Verwandt: Sektoraler Heilpraktiker · Direktzugang und Blankoverordnung

Quellen (2)
  1. Anlage 7 zum Vertrag nach § 125 Abs. 1 SGB V, Änderungsvereinbarung 20.03.2026, GKV-Spitzenverband (Abruf 24.10.2026)
  2. AFBG § 2 (Fortbildungsziele), Bundesministerium der Justiz (Abruf 24.10.2026)

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