Arbeitsfelder in der Physiotherapie: Praxis, Klinik, Reha, Sport und mehr
Aktualisiert am 28.10.2026
Nach dem Berufsbild des IFK ist die Physiotherapie ein Baustein der Gesundheitsversorgung. Ziel ist, körperliche Funktionen wiederherzustellen, zu verbessern oder zu erhalten.
Vier Aufgabenbereiche
- Präventiv: Vorbeugung, auch im frühen Krankheitsstadium, zum Beispiel Bewegungskurse und betriebliche Gesundheitsförderung (laut IFK auch ohne Verordnung möglich).
- Kurativ: Unterstützung des Genesungsprozesses, zum Beispiel nach Operationen.
- Rehabilitativ: Wiederherstellung der Belastbarkeit, ambulant oder stationär.
- Palliativ: Linderung und Erhalt der Lebensqualität, oft am Lebensende.
Einsatzorte
Der IFK nennt Krankenhäuser, Praxen, Hospize, Rehakliniken, Sportvereine, Schulen und Kindergärten. Dazu kommen Tätigkeiten in Lehre und Forschung. Bei Bedarf arbeiten Physiotherapeut/innen mit Ärzten, Ergotherapeut/innen und der Pflege zusammen.
Spezialisierungen
Einige Methoden dürfen nur Therapeut/innen mit zertifizierter Weiterbildung anwenden:
- Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage (Bobath, Vojta, PNF)
- Manuelle Therapie
- Manuelle Lymphdrainage
- Gerätegestützte Krankengymnastik
Wie du arbeitest
Die Behandlung erfolgt in der Regel auf ärztliche Verordnung, nach einer physiotherapeutischen Diagnostik und mit gemeinsam festgelegten Therapiezielen. Mehr dazu in Direktzugang und Blankoverordnung.
Gehalt je Arbeitsfeld
Eine Gehaltsangabe je Arbeitsfeld können wir nicht belegen. Belegt ist die Eingruppierung bei tarifgebundenen Arbeitgebern: TVöD bei kommunalen Kliniken, TV-L bei Universitätskliniken und Landeseinrichtungen. Für Praxen siehe Gehalt in der Praxis. Einen Überblick über Angebot und Nachfrage gibt Arbeitsmarkt.
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Quellen (1)
- Physiotherapie: Berufsbild, IFK (Abruf 28.10.2026)